Ohrabdruck

Eine ausführliche Anpassung, der Hörsysteme an die Bedürfnisse des Trägers, ist die unbedingte Voraussetzung für den gewünschten Erfolg. Dabei bezieht sich die Anpassleistung nicht nur auf die Auswahl geeigneter Systeme und die Bestimmung der akustischen Parameter, sondern auch auf die individuelle Anpassung an die Anatomie des Ohres. Ähnlich wie der Zahnarzt für bestimmte Anfertigungen einen Abdruck der Zähne benötigt, benötigen wir eine Abformung der Ohren. Ziel ist es individuelle Plastiken zu fertigen, die nicht nur einen hervorragenden Tragekomfort bieten. Vielmehr schaffen sie die Voraussetzung für die optimale Arbeit der Hörgeräte. Egal, ob es sich um Hinter-dem-Ohr Geräte (HdO-Geräte) oder In-dem-Ohr Geräte (IdO-Geräte) handelt.

 

Bei der Fertigung der so genannten Otoplastiken stehen für uns nicht nur die fachlichen Belange im Vordergrund. Unser Anspruch ist es, Ihnen unauffällige und ästhetisch herausragende Arbeiten zu bieten.

 

Der Ablauf des Ohrabdrucks im Überblick:

  1. Zunächst wird die Ohrmuschel, der äußere Gehörgang und das Trommelfell unter Augenschein genommen.
  2. Die nun eingeführte und im Gehörgang positonierte Schutztamponade schütz das Trommelfell und begrenzt den abzuformenden Gehörgang.
  3. Nun wird das Abformmaterial vorbereitet. Je nach Abdruckweise, kommen verschiedene Silikone und Verarbeitungstechniken zum Einsatz. Hier werden die Silikone auf einer Anmischplatte angemischt.
  4. Das Abformmaterial wird mit einer speziellen Spritze in den Gehörgang und die Ohrmuschel gegeben.
  5. Nach dem Einbringen des Silikons benötigt der Abdruck ca. 4 bis 5 min für den Härteprozess. Das Material härtet zwar aus, bleibt aber flexibel genug, um den Abdruck gut aus dem Ohr entnehmen zu können.
  6. Der Abdruck wird entnommen.
  7. Die Kontrolle der Ohrmuschel, des Gehörgangs und des Trommelfells rundet den Vorgang ab.
  8. Nächstes Ohr!

Der gesamte Prozess ist vollkommen schmerzfrei und wird von uns auch bei Kleinkindern durchgeführt.